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Neues Schloss Schleißheim

Galerieräume / Italienische Barockmalerei
(Räume 22-25)

Bild: Venus und Adonis, Jacopo Amigoni

Venus und Adonis, Jacopo Amigoni
(Raum 24; Foto: Bayerische Staatsgemäldesammlungen)

 

 

Staatsgalerie Europäische Barockmalerei – Italienische Malerei

Die italienische Malerei des 17. und 18. Jahrhunderts nimmt in der Schleißheimer Galerie mit 80 Arbeiten den breitesten Raum ein. Dem Besucher bietet sich in der "Grossen Galerie" sowie in den nördlich anschließenden Räumen der umfassendste Überblick über die Entwicklung dieser Kunstepoche außerhalb Italiens.

Den zeitlichen Auftakt bilden Arbeiten der bedeutendsten Vertreter des Klassizismus in Bologna: Ludovico Carracci ist mit einem Hauptwerk, "Die Taufe Christi", aus dem Jahr 1584 vertreten (Raum 22); Francesco Barbieri (gen. Guercino), eine Generation jünger als Ludovico Carracci, mit seiner "Dornenkrönung Christi" (Große Galerie).
Die von Bologna und Rom nach Venedig ausstrahlenden Einflüsse belegen bedeutende Werke wie Carlo Saracenis "Die hll. Hieronymus, Maria Magdalena, Antonius und Franziskus" und Marcantonio Bassettis "Vitusmartyrium im Beisein der hll. Wolfgang und Georg" (Große Galerie).
Die Neapolitaner Malerei des Barock wird durch ein Hauptwerk des Luca Giordano, "Der Tod des Seneca", präsentiert (Große Galerie). Die Vielfalt der Florentiner Barockmalerei veranschaulichen zahlreiche Gemälde, von denen die "Madonna mit Kind" des Carlo Dolci hervorzuheben ist (Raum 20).
Im 18. Jahrhundert wurde Venedig die führende Kunststadt Italiens. Davon zeugen das Meisterwerk des Jacopo Amigoni "Venus und Adonis" (Raum 24) wie auch Luca Carlevarijs' "Der Empfang der venezianischen Gesandten Niccolo Errero und Alvise Pisani vor dem Tower in London", ein monumentales Zeugnis für das politische Selbstverständnis Venedigs jener Zeit (Raum 25).


 

 

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